Über uns

Unser Ziel: Perron F soll die Plattform und Ansprechpartnerin für feministische Themen im Raum Luzern sein. Zuständig für Wissensbildung  und -sicherung sowie Vernetzung der verschiedenen feministischen Player. 

Als Gruppe von Frauen, die wir uns seit 2018 im feministischen Kollektiv Luzern engagiert haben oder noch immer tun, geht es uns nun darum, eine Plattform zu schaffen, in welcher nachhaltig auf den bestehenden Ressourcen aufgebaut werden kann. 

Um der Bewegung, den interessierten Personen und Aktivist*innen Druck rauszunehmen, wollen wir uns bewusst die Zeit nehmen, indem wir diverse Workshops, Gesprächsrunden und Ausstellungen organisieren.

Unsere Plattform soll die Möglichkeiten bieten, Wissen auszutauschen und aufzubauen. Sie soll eine Vernetzung verschiedener Organisationen, Aktivist*innen, Politiker*innen und Wissenschaftler*innen ermöglichen und das Knowhow und Netzwerk, das durch die vergangenen Jahre aufgebaut wurde, weiter stärken.

Wir plädieren für einen Feminismus, der unbequem ist, aber nicht militant. Der respektvoll ist, aber auch klar und deutlich.


Zu den einzelnen Personen

Eva Bachmann ist im Luzerner Hinterland geboren und aufgewachsen und hat sich fürs Studium der Geschichte und Religionswissenschaften in die Stadt Luzern verschoben, wo sie seither lebt. Sie ist promovierte Historikerin, ehemalige Präsidentin des Frauenstadtrundgangs Luzern und Mitentwicklerin des 2021 erschienen Spiels «Goht's no? Das (Un)Spiel zur schweizerischen Emanzipationsgeschichte» sowie Teil des feministischen Streikkollektivs und Mitorganisatorin von Gesprächsrunden rund um feministische Themen. 2019 hat sie mit Cécile Bühlmann das Buch «Mis Lozärn» herausgegeben. Sie arbeitet im Staatsarchiv Luzern.

Amanda Probst wurde im tiefsten Fricktal aufgezogen und ist jetzt trotzdem Feministin. Nach ihrer Ausbildung zur diplomierten Hotelière an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern hat sie sich nach einigen Jahren des körperlichen Raubbaus für die gute Seite entschieden und arbeitet nun bei der Gewerkschaft VPOD Zentralschweiz. Der Frauenstreik 2019 war für sie der Startschuss in den feministischen Aktivismus, mittlerweile kämpft sie auch mit dem Podcast «Let’s talk about sexism» für mehr Gleichstellung in der Schweiz.

Dinah Knuchel arbeitet als Archivarin im Staatsarchiv Luzern und führt die Gastronomie im Theater Pavillon Luzern. Sie ist Vorstandsmitglied der Historischen Gesellschaft Luzern, des VPODs Luzern und der Luzerner Spielleute. Sie macht Stadtführungen für den Frauenstadtrundgang Luzern und für neue Kantonsangestellte im Rittersche Palast (Regierungsgebäude). Ebenso steht sie gerne auf und hinter den Brettern, die die Welt bedeuten. Dinah war ein Teil des OK des Frauen*streiks 2019 und 2021.

Jana Avanzini ist in Nidwalden geboren und ebenda aufgewachsen. Nach dem Bachelor in Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Bern folgten einige Jahre Erfahrung als Fernsehredaktorin und Werbetexterin. Heute lebt und arbeitet sie in Luzern als freie Journalistin, Texterin und Theaterschaffende. Seit 2018 engagiert sie sich aktiv in der feministischen Bewegung, war Mit-Initiantin der Luzerner Frauenstreik und als Co-Autorin mit Lisa Bachmann verantwortlich für die Theatertour «Wenn frau will…» am Historischen Museum Luzern. 

Patricia Almela ist Sozialarbeiterin im Bereich der Existenzsicherung und hat zuvor viele Jahre in der Kinder-  und Jugendförderung gearbeitet. Nebst dem Engagement bei Tacheles organisiert sie Velofahrkurse mit dem Verein Sattelfest. Patricia war unter anderem Mitglied im OK des Frauen*streiks 2019 und danach aktiv in der AG Aktionen und Anlässe.

Isabelle zog vor 17 Jahren, ursprünglich nur für eine Saisonstelle als Hotelréceptionistin nach Luzern, blieb jedoch seither, abgesehen von einem zweijährigen Auslandsaufenthalt. Sie arbeitete im kaufmännischen Bereich und nutzt aktuell eine Auszeit zur Neuorientierung. Weder Familie noch eine große Karriere treiben sie an; sie lebt nach dem Motto „Livin' la vida Isa“ – ein feministischer Akt, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Ihr Wunsch ist, dass es allen ein selbstbestimmtes Leben möglich ist.